In der Gruppenliga Gießen/Marburg setzten sich die A-Junioren der JSG Schöffengrund/Cleeberg in einer intensiven und kampfbetonten Partie mit 3:2 (2:0) gegen den JFV FC Aar durch. Vor allem die geschlossene Defensivarbeit in der ersten Halbzeit sowie eine hohe Effizienz vor dem Tor legten den Grundstein für den Heimerfolg.
Die Gäste aus Aar übernahmen früh die Spielkontrolle und kamen zwischen der 20. und 38. Minute zu mehreren hochkarätigen Torchancen, ließen diese jedoch ungenutzt. Trotz deutlichem Ballbesitz fehlten dem JFV FC Aar in dieser Phase eine klare Struktur und Durchschlagskraft im Aufbauspiel. Die Gastgeber agierten hingegen kompakt, standen tief und entschieden im Mittelfeld viele wichtige Zweikämpfe für sich.
Diese Herangehensweise zahlte sich kurz vor der Pause aus. Nach einem Freistoß von Tom Alles reagierte Luca Ponterlitschek am schnellsten und staubte in der 41. Minute zur 1:0-Führung ab. Nur wenige Minuten später erhöhte Tom Alles selbst mit einem Drehschuss auf 2:0 (45.) – ein Doppelschlag, der den Spielverlauf der ersten Hälfte auf den Kopf stellte und der JSG eine komfortable Pausenführung einbrachte.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der JFV FC Aar deutlich verbessert. Das Trainerteam um Jonas Hofmann und Martin Michel stellte um, was sich unmittelbar bemerkbar machte. Bereits in der 48. Minute verkürzte Danylo Krulikov nach einer Ecke auf 1:2. Die Gäste erhöhten in der Folge den Druck und belohnten sich in der 78. Minute mit dem Ausgleich: Erneut war es Krulikov, der nach Zuspiel von Ben Wenzel zum 2:2 traf.
In der spannenden Schlussphase entwickelte sich eine offene und umkämpfte Partie, in der beide Mannschaften den Siegtreffer suchten. Während Aar weiter anlief, lauerte die JSG auf Umschaltmomente – mit Erfolg. In der 87. Minute nutzten die Gastgeber einen Konter konsequent aus, Yusuf Alkhleif erzielte den umjubelten 3:2-Siegtreffer.
Am Ende stand ein hart erkämpfter Heimsieg für Schöffengrund/Cleeberg, der auf einer disziplinierten Defensivleistung, hoher Effizienz und großem Einsatz basierte. Trotz der starken zweiten Halbzeit der Gäste bewies die JSG Moral und setzte in der entscheidenden Phase den entscheidenden Nadelstich.
