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„Mit dem FC Schöffengrund ist immer zu rechnen“

Gianni Piana im Interview beim FC Schöffengrund
Gianni Piana geht als verantwortlicher Trainer unserer Ersten Mannschaft in die Saison 2026/27.
Gianni Piana kennt den FC Schöffengrund seit seiner Gründung. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn trägt der 35-Jährige nun die Verantwortung für unsere Erste Mannschaft. Vor dem Ligastart spricht er über seine neue Aufgabe, die Entwicklung des Teams und ein selbstbewusstes Saisonziel. Das vollständige Interview findet ihr in der neuen Ausgabe unseres ESHEFTCHE.
Zum vollständigen Interview
Im ESHEFTCHE auf den Seiten 6 bis 11

Nach mehreren intensiven Wochen der Vorbereitung und dem ersten Pflichtspiel im Kreispokal steht für Gianni Piana nun auch der Ligastart als verantwortlicher Trainer unserer Ersten Mannschaft bevor. Ganz neu ist das Umfeld für ihn allerdings nicht. Seit der Saison 2020/21 gehört Gianni zum FCS, den Verein kennt er bereits seit dessen Gründung.

Entsprechend positiv fällt sein Blick auf die ersten Wochen in der neuen Rolle aus:

„Ich kenne den Verein seit seiner Gründung. Deshalb waren mir die Strukturen bereits bekannt und ich musste nicht alles neu kennenlernen.“

Besonders hebt Gianni die Unterstützung von Michel Schmidbauer und Leon Lonkwitz hervor. Beide schaffen im Hintergrund wichtige Voraussetzungen für die tägliche Arbeit rund um die Mannschaft. Auch die Spieler hätten die intensive Vorbereitung von Beginn an angenommen und mitgezogen.

Klare Rollen und Austausch auf Augenhöhe

Unterstützt wird Gianni im Trainerteam von Rick und Dave. Während er die organisatorischen Aufgaben rund um Training und Spielbetrieb übernimmt, sollen sich beide weiterhin stark auf ihre Rolle als Spieler konzentrieren können.

Die Zusammenarbeit ist von regelmäßigem Austausch geprägt. Ideen von Rick und Dave fließen auch in die Trainingsarbeit ein, die abschließende Verantwortung bleibt jedoch bei Gianni.

„Wir haben alle drei keine Starallüren und kommunizieren immer auf Augenhöhe“, beschreibt er die gemeinsame Arbeit. Die Erfahrung seiner beiden Mitstreiter sieht er als großen Gewinn für die Mannschaft.

Eine Mannschaft soll zusammenwachsen

In der Vorbereitung legte das Trainerteam zunächst die konditionelle Grundlage. Dabei wurde die Belastung möglichst häufig in Übungen und Spielformen mit Ball integriert. Reines Lauftraining sollte nicht im Mittelpunkt stehen.

Mit zunehmender Dauer rückten taktische Inhalte stärker in den Vordergrund. Gianni konnte in den Testspielen bereits erkennen, dass die Mannschaft körperlich Fortschritte gemacht hat. Entscheidend ist für ihn jedoch nicht allein die fußballerische Entwicklung.

„Wenn wir als geschlossene Einheit auftreten, haben wir immer einen Vorteil.“

Die Mannschaft sei während der Vorbereitung auch menschlich enger zusammengerückt. Besonders erfreulich war für Gianni die Integration der beiden A-Jugendlichen Linus und Yusuf. Beide wurden vom Team sehr gut aufgenommen und konnten ihre ersten Schritte im Seniorenbereich machen.

Mutig, diszipliniert und zielstrebig

Die Vorstellungen für die neue Saison fasst Gianni in drei Begriffen zusammen: mutig, diszipliniert und zielstrebig.

In der Defensive soll die Mannschaft ihre Fehlerquote reduzieren. Im Spiel nach vorne wünscht sich der Trainer dagegen mehr Kreativität. Gleichzeitig müsse sich der FCS an die besonderen Bedingungen der Kreisliga A anpassen und möglichst effizient auftreten.

Der Kader bietet dabei eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Mit Marcel Aster und Ben Wagner sind zwei Rückkehrer zum FCS gestoßen, die den Verein bereits kennen. Auch Maurice Florian wurde schnell in die Mannschaft integriert.

Trotz einiger personeller Ausfälle sieht Gianni darin Chancen für andere Spieler:

„Die Qualität ist vorhanden. Durch die Ausfälle ergeben sich für andere Spieler neue Möglichkeiten. Das freut mich besonders für diejenigen, die während der Vorbereitung fleißig gearbeitet haben.“

Der gesamte Seniorenbereich zählt

Der Blick des neuen Trainers richtet sich nicht ausschließlich auf die Erste Mannschaft. Nach dem Aufstieg der Zweiten ist der FCS mit seinen Seniorenteams in der A-, B- und C-Liga vertreten.

Die Zusammenarbeit mit Christian Blasius und Marvin Völk soll auf Augenhöhe erfolgen. Gemeinsam soll die Einteilung so gestaltet werden, dass alle drei Mannschaften einen möglichst passenden Kader zur Verfügung haben.

„Der Fokus liegt immer auf dem gesamten Seniorenbereich und nicht nur auf einer einzelnen Mannschaft.“

Auch junge Spieler sollen von dieser Struktur profitieren. Sie können von den erfahrenen Akteuren lernen und sich Schritt für Schritt für höhere Aufgaben empfehlen. Von den gestandenen Spielern erwartet Gianni, dass sie die jüngeren Mannschaftskollegen aktiv mitnehmen.

Das Ziel: unter die besten fünf

Die Kreisliga A erwartet Gianni in dieser Saison ausgeglichen. Burgsolms II, Oberbiel, Steindorf und Kölschhausen zählt er zu den Mannschaften, die weit vorne landen können. Auch mit Büblingshausen II sei immer zu rechnen.

Für den eigenen FCS formuliert das Trainerteam ein klares Ziel:

Das Ziel für die Saison 2026/27
„Wir haben im Trainerteam die Top fünf als Ziel ausgerufen.“

Die Mannschaft sei fit und wolle deutlich besser in die Saison starten als im vergangenen Jahr. Entscheidend werde sein, in jedem Spiel die nötige Laufbereitschaft, körperliche Präsenz und gegenseitige Unterstützung auf den Platz zu bringen.

„Wenn wir fokussiert auftreten und die notwendigen Tugenden mitbringen, müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken“, sagt Gianni.

„Mit dem FCS ist immer zu rechnen“

Was Gianni an der Arbeit als Trainer besonders gefällt, ist die Entwicklung einer Gruppe. Er möchte einen Rahmen vorgeben, in dem Spieler Fortschritte machen und aus einzelnen Akteuren eine Einheit entsteht.

Welcher Satz am Ende der Saison über seine Mannschaft geschrieben werden soll, weiß er bereits jetzt:

„Mit dem FC Schöffengrund ist immer zu rechnen.“

ESHEFTCHE Interview mit Gianni Piana

Das vollständige Interview im ESHEFTCHE

Wie Gianni den Übergang von André Böttner erlebt hat, was er aus der vergangenen Saison mitnimmt und welche Bedeutung junge Spieler für seine Planungen haben, erzählt er ausführlich in der neuen Ausgabe unseres ESHEFTCHE.

Dort spricht er außerdem über die Zusammenarbeit der drei Seniorenmannschaften, die Favoriten der Kreisliga A, den Saisonauftakt gegen den TSV Steindorf und seine persönliche Vorstellung von gutem Fußball.

Das vollständige Interview findet ihr auf den Seiten 6 bis 11.

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